Thursday, 25 September 2014

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Französische Louis XV-Chinoiserieuhr aus höfischer Provenienz
Detailabbildung: Französische Louis XV-Chinoiserieuhr aus höfischer Provenienz
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Detailabbildung: Französische Louis XV-Chinoiserieuhr aus höfischer Provenienz
Detailabbildung: Französische Louis XV-Chinoiserieuhr aus höfischer Provenienz
Französische Louis XV-Chinoiserieuhr aus höfischer Provenienz

Lot 183 / Französische Louis XV-Chinoiserieuhr aus höfischer Provenienz

Detail images: Französische Louis XV-Chinoiserieuhr aus höfischer Provenienz Detail images: Französische Louis XV-Chinoiserieuhr aus höfischer Provenienz Detail images: Französische Louis XV-Chinoiserieuhr aus höfischer Provenienz Detail images: Französische Louis XV-Chinoiserieuhr aus höfischer Provenienz Detail images: Französische Louis XV-Chinoiserieuhr aus höfischer Provenienz Detail images: Französische Louis XV-Chinoiserieuhr aus höfischer Provenienz Detail images: Französische Louis XV-Chinoiserieuhr aus höfischer Provenienz Detail images: Französische Louis XV-Chinoiserieuhr aus höfischer Provenienz Detail images: Französische Louis XV-Chinoiserieuhr aus höfischer Provenienz Detail images: Französische Louis XV-Chinoiserieuhr aus höfischer Provenienz Detail images: Französische Louis XV-Chinoiserieuhr aus höfischer Provenienz

183
Französische Louis XV-Chinoiserieuhr aus höfischer Provenienz

Höhe: 64 cm.
Breite: 40 cm.
Tiefe: 24 cm.
Um 1760.

Catalogue price € 140.000 - 160.000 Catalogue price€ 140.000 - 160.000  $ 159,600 - 182,399
£ 124,600 - 142,400
元 1,087,800 - 1,243,200
₽ 10,593,800 - 12,107,200

 

WERK
Achttagegehwerk, Pendel an Fadenaufhängung. Regulierung durch Fadenspulenwelle mit Aufzug am Zifferblatt über der „12“. Halbstunden- und Stundenschlossscheibenschlagwerk auf Glocke.

GEHÄUSE
Der Gehäuseaufbau nach höchst qualitätvollem und originellem Entwurf. Analog zu den häufiger vorkommenden „Elefantenuhren“ steht hier ein vollplastisch in Bronze gegossenes Rhinozeros mit dunkelbrauner Patina auf einer Rasenplinthe mit Andeutung von Gestein und Blattwerk über einem Rocaillesockel. Der Rocaillesockel aus C- und S-förmigen Blattspangen gebildet, die den gesamten Aufbau tragen, die Bögen jeweils in kleine Voluten auslaufend. Die asymmetrischen, spannungsvoll geschweiften Bögen umziehen die Standfläche des Sockels. Das Rhinozeros nach rechts stehend wiedergegeben mit geöffnetem Maul und hochgestellten Ohren, die Panzerplatten des Tieres mit noppenförmigen Warzen versehen. Auf dem Rücken zieht an Stelle eines Sattels ein ebenso asymmetrisch gestalteter Blattsockel hoch, der das Uhrengehäuse in Form eines liegenden Zylinders trägt. Auch hier an der glatten Seitenwand des Zylinders hochschwingende C-Bögen mit Blattornamentik, die oberhalb des Zifferblatts sich als Bogenbündel treffen und den Sitz einer chinesischen Uhr als Bekrönung des Aufbaus ergeben. Der im Rocaillewerk thronende Orientale mit Pluderhosen, lippenbärtigem Gesicht sowie einer Kopfbedeckung aus Blattwerk trägt in der linken Hand einen Sonnenschirm. Das Zifferblatt von verglaster Fronttüre mit glattem, umlaufendem Profil gerahmt, die Verglasung gewölbt.

ZIFFERBLATT
Weißes Emailzifferblatt mit blauen, römischen Stunden- und arabischen Minutenangaben. Im Zentrum die Uhrmachersignatur „Thiout L'aîné à Paris“. Die Zeiger durchbrochen gearbeitet, fein ziseliert und vergoldet.

ZUSTAND
Nicht auf Funktionsfähigkeit getestet.

Anmerkung:
Sowohl was die Herkunft als auch die Qualität der Ausführung betrifft, kann diese Kaminuhr als bedeutendes Werk des 18. Jahrhunderts angesehen werden. Die Uhr ist signiert von dem französischen Künstler und Uhrmacher Antoine Thiout, der 1724 Meister in Paris wurde und ab 1751 als Hofuhrmacher des Herzogs von Orleans tätig war.

Literatur:
Daniel Alcouffe, Anne Dion-Tenenbaum, Gérard Mabille, Les Bronzes d'ameublement du Louvre, S. 78.
Pierre Kjellberg, Encyclopédie de la pendule française, S. 129.
Tardy, S. 611. (980685) (11)

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