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Gemälde 16. - 18. Jahrhundert
Freitag, 23. März 2012

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Detailabbildung: Franz Werner von Tamm, genannt Monsù Daprait, 1658 Hamburg - 1724 Wien, zug. Guillaume Courtois, 1628 - 1679, zug.

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Franz Werner von Tamm, genannt Monsù Daprait, 1658 Hamburg - 1724 Wien, zug. Guillaume Courtois, 1628 - 1679, zug.
Detailabbildung: Franz Werner von Tamm, genannt Monsù Daprait, 1658 Hamburg - 1724 Wien, zug. Guillaume Courtois, 1628 - 1679, zug.
Detailabbildung: Franz Werner von Tamm, genannt Monsù Daprait, 1658 Hamburg - 1724 Wien, zug. Guillaume Courtois, 1628 - 1679, zug.
Detailabbildung: Franz Werner von Tamm, genannt Monsù Daprait, 1658 Hamburg - 1724 Wien, zug. Guillaume Courtois, 1628 - 1679, zug.

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Franz Werner von Tamm,
genannt Monsù Daprait,
1658 Hamburg - 1724 Wien, zug.
Guillaume Courtois,
1628 - 1679, zug.

GROSSES BLUMEN- UND FRÜCHTESTILLEBEN MIT ZWEI KNÄBLEIN Öl auf Leinwand.
95 x 129 cm.

Katalogpreis € 60.000 - 80.000 Katalogpreis€ 60.000 - 80.000  $ 64,200 - 85,600
£ 48,000 - 64,000
元 465,600 - 620,800
₽ 5,609,400 - 7,479,200

Großformatiges, dunkelgrundig gehaltenes Werk, das in gleicher Weise der Stilleben- wie der Figurenmalerei zuzuordnen ist. Im Zentrum ein auf einer Steinbank sitzender, nackter Knabe, der den Kopf einem weiteren, rechts tiefer sitzenden Knaben zugewendet hat, während er mit dem Zeigefinger auf eine Rose deutet, dagegen hält der rechte Knabe ihm eine blaue Traubendolde entgegen. Das ikonografische Thema ist dadurch eindeutig gegeben, es handelt sich um den Vorzug des feinen Duftes der Liebe gegenüber dem Geschmack des Weintrinkens. Damit ist nicht nur ein moralischer Aspekt aufgeführt, der die Liebe über den Genuss stellt, sondern auch Geruch und Geschmack als zwei der fünf Sinne allegorisiert. Das Blumengebinde links oben enthält rote und rosafarbene Rosen, Nelken sowie Kaiserwinden, Symbol der Treue, was im Bild noch einmal deutlich thematisiert wird, in dem der Knabe sowohl auf die Rose, Symbol der Liebe, als auch auf die Winde, Symbol der Treue deutet. Links unten eine große, geöffnete Melone sowie blaue Trauben und Feigen, rechts hellere Trauben neben Pfirsichen, Birnen und Pflaumen. Auch hier handelt es sich um Anspielungen auf allegorische Inhalte wie etwa die Feige und die Pflaume als Symbol der Erotik. Das Gemälde in betonter Hell-Dunkel-Malerei vorgeführt, die Gegenstände in wirkungsvoller Naturalistik, zum Teil mit betonenden Glanzlichtern, die Körperfiguren in ausgeprägtem Sfumato wiedergegeben.

Anmerkung:
Zuschreibung durch Prof. Giancarlo Sestieri. (8514030)


Franz Werner von Tamm, called „Monsu Daprait“, 1658 Hamburg - 1724 Vienna, attributed to
Guillaume Courtois,
1628 - 1679, attributed to
Oil on Canvas.
95 x 129 cm.

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.

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Franz Werner von Tamm, <br>1658 Hamburg – 1724 Wien, zug.

387 / Franz Werner von Tamm,
1658 Hamburg – 1724 Wien, zug.

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