Wednesday, 26 September 2018

Auction 14th - 18th Century Paintings

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Flämischer Meister des 16./ 17. Jahrhunderts
Detailabbildung: Flämischer Meister des 16./ 17. Jahrhunderts
Detailabbildung: Flämischer Meister des 16./ 17. Jahrhunderts
Detailabbildung: Flämischer Meister des 16./ 17. Jahrhunderts
Detailabbildung: Flämischer Meister des 16./ 17. Jahrhunderts
Detailabbildung: Flämischer Meister des 16./ 17. Jahrhunderts

707
Flämischer Meister des 16./ 17. Jahrhunderts

ALLEGORIE DES GESCHMACKES Öl auf Leinwand. Doubliert.
98 x 84 cm.

Catalogue price € 35.000 - 45.000 Catalogue price€ 35.000 - 45.000  $ 38,150 - 49,050
£ 30,800 - 39,600
元 274,050 - 352,350
₽ 2,467,150 - 3,172,050

 

Dreiviertelprofil nach rechts einer jungen Dame, die an einem gedeckten Tisch sitzt. Sie trägt ein edles lila Kleid und einen Umhang, der ihr geneigtes Haupt teilweise bedeckt und ihre rechte nackte Schulter sowie ihre Arme umschmeichelt. Dazu wertvoller Schmuck: mit Steinen besetzte goldene Armbänder, eine Gemme, Ohrringe, eine Perlenkette in ihrem Haar und um ihren Hals. Mit ihrer Rechten greift sie in eine Schale mit Austern, während sie in ihrer linken Hand ein Weinglas hält. Oberhalb ihrer linken Schulter sitzt ein Affe beim Kirschenessen. Der Künstler inszeniert gekonnt das Gemälde durch starken Hell-Dunkel-Kontrast. Vor dunklem Hintergrund werden besonders das helle Inkarnat, das Dekolleté der Dame, ihre Arme und die weiße Damasttischdecke mit den Austern hervorgehoben. Der Wein und die Meeresfrüchte stehen hier symbolisch für den Geschmack. Der essende Affe kann sowohl den Geschmack personifizieren, gilt aber auch als Symbol für Eitelkeit und weltliche Begierde oder Lüsternheit. Vergleichbare Gemälde lassen sich auch bei Abraham Janssens (1575-1632) finden. (1160424) (18)


Flemish School, 16th/ 17th century

THE ALLEGORY OF TASTE

Oil on canvas. Relined.
98 x 84 cm.

Three-quarter length portrait to the right of a young lady. Comparable paintings were also created by Abraham Janssens (1575-1632).

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.