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Eine Privatsammlung Kunstwerke aus Elfenbein
Samstag, 4. Dezember 2010

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Elfenbeinmantel eines großen Humpens
Detailabbildung: Elfenbeinmantel eines großen Humpens
Detailabbildung: Elfenbeinmantel eines großen Humpens
Detailabbildung: Elfenbeinmantel eines großen Humpens
Detailabbildung: Elfenbeinmantel eines großen Humpens
Detailabbildung: Elfenbeinmantel eines großen Humpens
Detailabbildung: Elfenbeinmantel eines großen Humpens

997
Elfenbeinmantel eines großen Humpens

Höhe der Wandung: 21,5 cm.
Gesamthöhe mit Fußring und Deckel: 33 cm.
Unterer Durchmesser der Wandung: 14 cm.
17. Jahrhundert.

Katalogpreis € 40.000 - 60.000 Katalogpreis€ 40.000 - 60.000  $ 44,000 - 66,000
£ 36,000 - 54,000
元 286,800 - 430,200
₽ 3,332,000 - 4,998,000

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Weitere Informationen zu diesem Werk

Zylindrisch nach oben sich – dem Elfenbeinzahn entsprechend – leicht verjüngend. Umlaufend im Hochrelief mit einem Reiterkampf-Thema aus dem Alten Testament beschnitzt. Die geharnischten und behelmten Reiter überwiegen nach rechts ziehend. Einer der Reiter führt eine Fahne mit der Aufschrift des biblischen Heerführers "JOSUA", wodurch geklärt ist, dass es sich um die Eroberung Kanaas durch die Israeliten handelt. Dicht gedrängt die Körper der kämpfenden Soldaten, zum Teil in drastischen Schilderungen, wie etwa ein zu Boden stürzender Reiter oder am Boden sitzende Gegner mit Lanze. Die Figuren in kräftiger, muskulöser Körperauffassung, die Rüstungen und Helme fantasievoll gestaltet, stilentsprechend kraftvoll wiedergegeben, mit gekonnten Verkürzungen der perspektivischen Wiedergabe der Pferde und weiterer Details. Die Humpenwandung war ehemals wohl mit einem Silberfuß und Silberdeckel montiert, wobei der Griff wohl am Silberfußring montiert war, die Griffoberseite am Elfenbeinrand. Entsprechender kleiner Ausbruch an dieser Stelle. Spätere Montierung eines gewellten Fußringes und eines gewölbten Deckels mit gedrehtem, spitz zulaufendem Knauf in Vergoldung. Schöne, ins Bräunliche ziehende Alterspatina mit dem Alter entsprechendem, weichem Abrieb. (801864)

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.

 

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