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Thursday, 26 June 2014

16th - 18th Century Paintings

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Christian Georg Schütz d. Ä., 1718 Flörsheim am Main – 1791 Frankfurt am Main
Detailabbildung: Christian Georg Schütz d. Ä., 1718 Flörsheim am Main – 1791 Frankfurt am Main
Detailabbildung: Christian Georg Schütz d. Ä., 1718 Flörsheim am Main – 1791 Frankfurt am Main
Detailabbildung: Christian Georg Schütz d. Ä., 1718 Flörsheim am Main – 1791 Frankfurt am Main
Detailabbildung: Christian Georg Schütz d. Ä., 1718 Flörsheim am Main – 1791 Frankfurt am Main
Detailabbildung: Christian Georg Schütz d. Ä., 1718 Flörsheim am Main – 1791 Frankfurt am Main
Detailabbildung: Christian Georg Schütz d. Ä., 1718 Flörsheim am Main – 1791 Frankfurt am Main
Detailabbildung: Christian Georg Schütz d. Ä., 1718 Flörsheim am Main – 1791 Frankfurt am Main

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Christian Georg Schütz d. Ä.,
1718 Flörsheim am Main – 1791 Frankfurt am Main

GemäldepaarLANDSCHAFTENÖl auf Kupfer.
Ca. 20,5 x. 27,5 cm.
Eines der Bilder rechts unten signiert und datiert "1782".

Jeweils Landschaften mit Blick aus der Kavalliersperspektive über abfallende Hügel hinweg auf eine Stadt mit Doppeltürmen sowie links erhöht stehender Burgruine. Das Gegenstück zeigt den Blick über ein Tal hinweg auf eine am Flussufer liegende Stadt mit Kirche mit Doppeltürmen. Die beiden Gemälde deutlich als Gegenstück gearbeitet, jeweils nach links bzw. nach rechts höherziehende Hügel, im links zu verstehenden Bild ist am Fuß der Turmruine ein Giebelhaus zu sehen, im Vordergrund ziehen den Hohlweg einige Hirten und eine Schäferin herauf. Im Hintergrund die Stadtsilhouette in diesigem Licht, hinterfangen von einer Bergkette unter hohem Wolkenhimmel. Das rechte Gegenstück ist in ähnlicher Weise komponiert, hier zieht der mit Sträuchern bewachsene Hügel rechts hoch, ebenfalls mit einer Burgruine besetzt, am Fuß des Hügels Weidewiesen mit Schäfern und Schafen. Auch hier ist der ferne Hintergrund in diesiges Licht getaucht, die Wolken im Sonnenlicht hell aufleuchtend. Bei den beiden Bildern dürfte es sich um Abend- sowie um Morgenstimmungen handeln, mit jeweils derselben Stadtdarstellung. Bei dem Gemäldepaar dürfte es sich um Ideallandschaften handeln, wenngleich nicht auszuschließen ist, dass mit der Stadtansicht ein bestimmter Ort gemeint sein könnte, jedenfalls weist das Türmepaar eine gewisse Ähnlichkeit mit den Kirchtürmen der Stadt Koblenz auf.

Anmerkung I:
Der Maler erhielt die Anregungen für seine Flusslandschaften durch Eindrücke auf einer Rheinreise, die er 1750 unternahm und die ihn von Mainz bis Koblenz geführt hat. Von dieser Reise brachte er zahlreiche Skizzen und Entwürfe mit, die er später in seinen Ideallandschaften verwenden konnte. Goethe sah bereits Bilder von Schütz in der Sammlung seines Vaters und bemerkte, der Maler habe die Rheingegenden ganz in seiner Gewalt.

Catalogue price € 8.000 - 12.000 Catalogue price€ 8.000 - 12.000  $ 8,720 - 13,080
£ 7,040 - 10,560
元 62,640 - 93,960
₽ 563,920 - 845,879

 

Anmerkung II.:
Wir danken Herrn Erwin Rehn, Verfasser des Werkverzeichnisses, für die Bestätigung nach Fotovorlage und die Aufnahme in das Werkverzeichnis.

Provenienz:
Ehemals Sotheby's "HM1057", Lot 154. (971661)

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.