Friday, 24 September 2004

Auction September Auction Part I.

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Detailabbildung: Aufwendigst gearbeitetes Aufsatzmöbel

Lot 133 / Aufwendigst gearbeitetes Aufsatzmöbel

133
Aufwendigst gearbeitetes Aufsatzmöbel

Das zweiteilige Möbel besitzt einen dreischübigen Unterbau und ruht auf gequetschten Kugelfüßen. Darüber befindet sich zurückgesetzt ein zweitüriger Aufsatz mit gerader Front. Das profilierte Abschlußprofil ist aus Hirnholz gearbeitet und segmentbogenartig geschwungen. Bei dem Blindholz des Korpus wurde Weichholz verwendet. Als Furnier wurde für die Rahmen ein schlichter Nußbaum gewählt. Für die Füllung Nußbaummaser. Für die eingelegten Schmuckelemente und Bänder wurde Ahorn und Zwetschge verwendet. Einzelne Partien wurden grün durchgefärbt. Bei den Gewändern der beiden Figuren wurde die Technik der Brandschattierung angewendet. Die S-förmig geschwungenen Schubladen haben je drei Füllungen, in welche an den Schmalseiten feingliedrige Rocaillen und naturalistisch gestaltete Blütenschnüre eingelegt sind. Dieses Dekorationselement findet sich auch in den Füllungsfeldern der Türe des Aufsatzes wieder. In den Türen finden sich zwei zueinander zugewandte Frauen in einem antikisierem Gewand. Die Linke hält in ihren Händen Weintrauben empor, die andere in ihrer Rechten eine Rose. In der anderen Hand rafft sie ihr Gewand und hält ein Blumenbukett. Bei den Figuren handelt es sich um allegorische Darstellungen. Die kartuschenförmigen Schlüsselfelder sind durchbrochen und bilden sich aus Rocaillen und Blattelementen. Die Griffe besitzen als Grundplatte ein stilisiertes Feuerrad. Der Griff wird durch ein geschwungenes Blatt mit Blütendekor gebildet. Rep. Rest. Erg. Holzsorten: Nußbaum, Nußbaummaser, Zwetschge, Kirschbaum. H: 213 cm B: 126 T: 67 cm. Im weiteren Umkreis orientiert sich das Möbel an Johann Benedikt Voit. 18. Jhdt. (552024)

Catalogue price € 75.000 - 90.000

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This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.