Thursday, 7 December 2017

Auction Silver

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Attraktiver Münzhumpen des ausgehenden 17. Jahrhunderts

Lot 231 / Attraktiver Münzhumpen des ausgehenden 17. Jahrhunderts

Detailabbildung: Attraktiver Münzhumpen des ausgehenden 17. Jahrhunderts Detailabbildung: Attraktiver Münzhumpen des ausgehenden 17. Jahrhunderts Detailabbildung: Attraktiver Münzhumpen des ausgehenden 17. Jahrhunderts Detailabbildung: Attraktiver Münzhumpen des ausgehenden 17. Jahrhunderts Detailabbildung: Attraktiver Münzhumpen des ausgehenden 17. Jahrhunderts Detailabbildung: Attraktiver Münzhumpen des ausgehenden 17. Jahrhunderts Detailabbildung: Attraktiver Münzhumpen des ausgehenden 17. Jahrhunderts Detailabbildung: Attraktiver Münzhumpen des ausgehenden 17. Jahrhunderts Detailabbildung: Attraktiver Münzhumpen des ausgehenden 17. Jahrhunderts

231
Attraktiver Münzhumpen
des ausgehenden 17. Jahrhunderts

Höhe: 20 cm.
Durchmesser des Fußes: 16 cm.
Ungemarkt.

Catalogue price € 9.000 - 11.000

 

In Silber, vergoldet, mit insgesamt 23 eingearbeiteten Münzen. Die zylindrische Wandung besetzt mit drei Münzreihen, vorwiegend des polnischen Königs Sigismund III (1587-1632). Die Ansicht zeigt jeweils das Portraitbild des Herrschers, die Gegenseite innen den von zwei Löwen gehaltenen Danziger Wappenschild. Die Münzen aus der Zeit zwischen 1615 und 1625. Die vorletzte Münze der mittleren Reihe ist jedoch ein Vierteltaler des Grafen Friedrich Christoph von Mahnsfeld (1610-1631) von 1611, geprägt in Eisleben, Außenansicht mit der Darstellung des Heiligen Georg. Auch in der untersten dritten Reihe abwechselnd ein Testone des Papstes Alessandro VII (Chigi, 1655-1667) eingearbeitet, an der Außenseite Adam mit Waage, innen das Wappenschild des Papstes.
Der Deckel des Humpens mit vortretendem Wulst und niedriger Hohlkehle, darüber leichte geschweifte Anhebung. Im Zentrum eine Silbermedaille des Friedrich Wilhelm I von Brandenburg (1640-1688), dem großen Kurfürsten, eingearbeitet. Die Medaille, undatiert von Johann Höhn, zeigt den Kurfürsten mit Mantel nach rechts. Auf dem Revers im Deckelinneren ein Felsen über dem Meer zu sehen, auf dem sich ein Adlerhorst mit sechs Jungen befindet. Es wird jedoch vermutet, dass die Medaille um oder nach 1677 geschaffen wurde, da die sechs Adlerjungen die damals noch lebenden Söhne des Kurfürsten darstellen könnten. In den Boden ein Taler aus Mahnsfeld eingearbeitet. Gemeinschaftsprägung der vorderorthischen Linie mit Bruno II, Wilhelm I und Johann Georg IV von Mahnsfeld, 1606 in Eisleben. Der nach unten sich verjüngende kantige Henkel am unteren Ansatz mit einem Wappen endend. Daumenrast in Form einer gespaltenen Volute mit innerem Knorpelwerk. Zwischen den Münzen ist der Untergrund schlangenhautpunziert, darüber aufgelegt verschlungene Bandelwerkformen. (1130701) (10)

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