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Gemälde 16. - 18. Jahrhundert
Donnerstag, 10. Dezember 2015

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Detailabbildung: Antiveduto Gramatica, 1571 Siena - 1626 Rom

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Antiveduto Gramatica, 1571 Siena - 1626 Rom
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Antiveduto Gramatica,
1571 Siena - 1626 Rom

DIE AUFFINDUNG MOSE Öl auf Leinwand. Doubliert.
142 x 208,5 cm.
Gerahmt.

Katalogpreis € 25.000 - 35.000 Katalogpreis€ 25.000 - 35.000  $ 26,750 - 37,450
£ 20,000 - 28,000
元 194,000 - 271,600
₽ 2,337,250 - 3,272,150

Dem Gemälde liegt eine Expertise von Prof. Mina Gregori und Prof. Pierluigi Carofano bei.

Das Gemälde stellt die alttestamentarische Episode aus dem 2. Buch Mose (Exodus) dar. Hier wird Moses als Kind in einem Korb zwischen Schilfhalmen ausgesetzt, um ihn vor dem Edikt des Pharao zu retteten, gemäß dessen alle jüdischen Knaben getötet werden sollten. Während die Tochter des Pharao mit ihren Dienerinnen zum Fluss hinunterschreitet entdecken die Frauen den Korb und beschließen, ihn mit zu Hofe zu nehmen. Diese Episode ist in der italienischen Malerei des 16. Jahrhunderts häufig dargestellt worden und wurde im 17. Jahrhundert weiterentwickelt. Das vorliegende Werk stammt eindeutig von Antiveduto Gramatica und entstand sicherlich in den zwanziger Jahren des 17. Jahrhunderts. Hier erkennt man deutlich den Einfluss, den Caravaggios Naturalismus auf den Maler hatte (vor allem dessen Hell-Dunkel-Kontraste und fließende Schattengebung), aber auch sein Zeitgenosse, der römischen Maler Cavalier d’Arpino. Das Gemälde ähnelt anderen Werken von Antiveduto Gramatica, man denke an die „Santa Cecilia con due angeli“ (Museo Nacional de Arte Antiga, Lissabon), „Parnaso“ (Privatbesitz), „Maria e le fanciulle ebree che cantano per il passaggio del Mar Rosso“ (vormals Mailand - Compagnia di Belle Arti) und „Noli me tangere“ im Dom von San Severino Marche. Charakteristisch für den Stil dieses Künstlers sind sowohl die plastischen formschönen Figuren, als auch die Farbgebung und der Lichteinfall, der an einen Sonnenuntergang erinnert. Dem Maler gelingt hier eine sehr ausgewogenen Komposition, indem er einen gut durchdachten, außergewöhnlichen Bezug zwischen der Gruppe mit den sechs Frauen, in deren Zentrum die prachtvoll gekleidete Prinzessin steht, und der dahinterliegenden Landschaft herstellt. Das Werk veranschaulicht das umfassende gestalterische Wissen des Malers und seine nun gewonnene Eigenständigkeit gegenüber Caravaggio, die sich hier ausgewogen und gelungen mit den klassizistischen Anklängen des beginnenden Seicento verbindet.

Literatur:
Tenerezza e luce nella pittura italiana tra Quattrocento e Settecento, Ausstellungskatalog, Pierluigi Carofano und A. Vignali (Hrsg.), Pontedera 2013, S. 18.
Pierluigi Carofano, in: I miti e il territorio nella Sicilia dalle mille culture. L'Influenza di Caravaggio e dei Fiamminghi nella pittura meridionale, Ausstellungskatalog, F. Paliaga (Hrsg.), Castello Normanno-Svevo di Salemi, Pontedera 2015, S. 86-87, Nr. 25. (1032091) (21)


Antiveduto Gramatica,
1571 Siena - 1626 Rome

THE FINDUNG OF MOSES

Oil on canvas. Relined.
142 x 208.5 cm.
Framed.

Accompanied by an expert’s report by Prof Mina Gregori and Prof Pierluigi Carofano.

Literature:
Tenerezza e luce nella pittura italiana tra Quattrocento e Settecento, exhibition catalogue, Pierluigi Carofano und A. Vignali (ed.), Pontedera 2013, p. 18.
Pierluigi Carofano, in: I miti e il territorio nella Sicilia dalle mille culture. L'Influenza di Caravaggio e dei Fiamminghi nella pittura meridionale, F. Paliaga (ed.), exhibition catalogue Castello Normanno-Svevo di Salemi, Pontedera 2015, p. 86-87, no. 25.

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.

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