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Friday, 26 June 2009

Silver, Porcelain, Glass, Miniatures

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Detailabbildung: Abendmahlskanne mit Inschrift und Wappen

Lot 911 / Abendmahlskanne mit Inschrift und Wappen

Detailabbildung: Abendmahlskanne mit Inschrift und Wappen Detailabbildung: Abendmahlskanne mit Inschrift und Wappen Detailabbildung: Abendmahlskanne mit Inschrift und Wappen Detailabbildung: Abendmahlskanne mit Inschrift und Wappen

911
Abendmahlskanne mit Inschrift und Wappen

Höhe: 20 cm.
Gewicht: ca. 680 g.
Am Boden Silberbeschaumarke “Breslau 1761-68” (Johannes-Kopf, Typus XIII, Hintze-Nr. 20). Jahresbuchstabe “D” für 1761 - 1776 des Stempelmeisters Christian Beyl (M. 25 und 1778). Typus II, Hintze-Nr. 36. Punzen auf Deckel und Korpus. Im Dreipass “IGS”, Meisterzeichen für Johann Gottlieb Schmidt, wird 1731 Meister, stirbt 1769, Hintze-Nr. 146. Auf Deckel und Korpus preußischer Steuerstempel “FW” von 1809 (Hintze, S. 22, Figur 9a).

Catalogue price € 4.500 - 5.000

 

Silber, getrieben, gegossen, graviert, innen vergoldet. Glatte Wandung, nach oben sich verjüngend. Rundfuß in Schweifung angetreppt. Deckel zweistufig hochgewölbt. Daumenrast in Form zweier hochziehender Voluten. Gegossener Henkel, oben breit ansetzend, nach unten sich verjüngend, geschweift und nach unten zurückgekantet. An der Wandung graviertes Wappen mit Helmzier, darunter Gravur in Majuskeln “JOHANNA ELEONORA VON WAGNER/ VERLOBTE BRAUT DES RITMEISTERS/ JOHANN VON KERESDUR/ STARB DEN III. FEBRUAR 1767”.

Literatur:
Erwin Hintze, Die Breslauer Goldschmiede, Breslau 1906.
Anmerkung:
In der Literatur ist eine Abendmahlskanne desselben Meisters, datiert 1759, erwähnt, aus der Maria Magdalenen-Kirche, Breslau, unter Werk “h” angeführt.
Ferner:
Alfred von Krane, Wappen- und Handbuch des in Schlesien (einschließlich der Oberlausitz) landgesessenen Adels, Görlitz 1901 - 04, Tafel 112.
Johann Michael Fritz, Das evangelische Abendmahlsgerät in Deutschland, Leipzig 2004, Katalognummer 49, Abb. 227 (dort Abendmahlskanne gleicher Form, ebenfalls von Johann Gottlieb Schmidt, aufgeführt und abgebildet).
Anmerkung:
Bei dem gravierten Wappen handelt es sich um das Allianzwappen der Familie von Wagenhoff, lt. Literatur Reichsadelsbestätigung nebst Wappenbesserung vom 20.09.1737, Wappenform abgebildet in beigefügter Literatur. (7403031)

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