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Vente - Argenterie et objets en métal argenté

Hampel Seltener und fein ausgeführter Augsburger Jungfrauenbecher um 1670/75

Auktion vom 20.09.2002

1431

Seltener und fein ausgeführter Augsburger Jungfrauenbecher um 1670/75

Jungfrauen- oder Brautbecher, der größere Trinkbecher in Frauengestalt. Die Kuppa als glockenförmiges Kleid ausgeführt. Darüber die Miederbüste einer jungen Frau, in ihren Händen Tragegestell in dem der zweite, kleinere Becher eingehängt ist. Die Becher in Schlangenhaut gefertigt mit Reliefbänderungen vergoldet. Die Frauengestalt gegossen mit feinem Gesicht, geschlitzten Achsel- und Ellbogenpuffern über den Schultern ein profilierter Kragen. Um den Hals eine Kette mit Medaillon. Das Mieder umlaufend glatt und vergoldet. An der Mietervorderseite in Schlangenhaut punziert. Tragebügel geschweift mit kleinen Blattornamenten geziert. Obere Enden in Form von Greiffenköpfen. Der oben eingehängte mit gleicher Weise mit Schlangenhautdekor gepunzt und mit vergoldeten Bänderungen versehen. Die Becher innen vergoldet. Stadtmarken: Augsburg Meistermarken: Johann Rogg, gest. 1674 oder Jeremias Riederer, Heirat: 1637. H.: 25,5 cm 395 g. Literatur: Rosenberg Nr. 557 sowie Rosenberg Nr. 558. Jacob Roth heiratet 1650, gest. 1698. Siehe auch Rosenberg Nr. 562. Augsburg, 1670/1675 (3826765)

Adjugé € 30.000