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Presseberichte

München, den 11. März 2014

Vorbericht zu den Auktionen am 27. und 28. März 2014

Ausgesprochen reich bestückt mit hochwertigen Objekten präsentiert sich das Auktionshaus Hampel mit seiner am 27./ 28. März 2014 stattfindenden Frühjahrsauktion. Ein besonderes Highlight ist das am ersten Auktionstag zum Verkauf stehende Inventar aus Schlossgut Hohenburg in Lenggries und der Fürther Villa des weltbekannten Unternehmers und Firmengründers Max Grundig. Besonders stark zeigen sich darüber hinaus die Sparten Möbel & Einrichtung, Gemälde Alter Meister, moderne Kunst und die sich aus drei Privatsammlungen zusammensetzende Majolika-Abteilung.

Die Frühjahrsauktion bei Hampel startet am 27. März um 10 Uhr mit der Versteigerung der Einrichtung aus Max Grundigs Immobilien. Hier stehen das ca. 350 Teile umfassende, in einem Spezialkatalog verzeichnete Inventar seines Schlossguts Hohenburg im bayerischen Lenggries sowie die Einrichtung der Grundig-Villa in Fürth zum Verkauf. Alle Einrichtungs-, Kunst- und Sammlerstücke aus dem Besitz des großen Unternehmers werden zu attraktiven Preisen angeboten und – mit wenigen Ausnahmen -  zur Hälfte der Schätzpreise aufgerufen.

Der zweite Auktionstag beginnt mit dem Fachbereich Möbel & Einrichtung. Hier warten unter anderem ein bedeutender Braunschweiger Dielenschrank der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts aus namhafter Provenienz (Taxe: € 35.000 - € 45.000) sowie ein hochfeines, „Sormani“ bezeichnetes Zylinderbureau nach dem berühmten Schreibbureau von David Roentgen für Marie Antoinette (Schätzpreis: € 100.000 - € 120.000) auf einen neuen Eigentümer. Weiterhin finden sich in der Möbel-Offerte ein musealer Kombinationstisch aus der Werkstatt von Abraham Roentgen (€ 130.000 - € 180.000) und ein bedeutender Bildteppich mit der Darstellung einer Fischerszene nach Vorlage von David Teniers d.J. und mit Signatur des Brüsseler Teppichherstellers Urban Leyniers (Schätzpreis: € 140.000 – € 180.000).

Der Fachbereich Gemälde Alter Meister zeichnet sich durch ein umfangreiches Angebot an hochklassigen Arbeiten aus. Als Spitzenwerke zu nennen sind hier die auf € 150.000 - € 200.000 taxierte, Francesco Guardi zugeschriebene Venedig-Ansicht, das „Römische Ruinenarchitektur mit predigendem Heiligen Paulus“ betitelte Ölgemälde von Giovanni Paolo Panini (€ 180.000 - € 200.000) und eine Ansicht von Venedig aus dem Umkreis des „Canaletto“ genannten Giovanni Antonio Canal (Taxe: € 2200.000 - € 260.000). Weiterhin kann ein von Jan van Kessel signiertes und 1660 datiertes Stilleben mit Schmetterlingen, Käfern und Raupen für € 80.000 - € 120.000 erworben werden. Reizvoll ist auch das in der Literatur verzeichnete Ölgemälde „Monumentale Landschaft mit antikem Tempelgebäude, Flusslauf und brennenden Städten“ von Johann Anton Eismann, das auf € 60.000 – € 80.000 geschätzt wurde.

Von besonderem geschichtlichem Wert ist ein Konvolut von Stichen und Autographen aus der Zeit der Französischen Revolution. Taxiert auf € 30.000 – € 50.000 und angeboten als ein Lot kommen 98 Druckgrafiken bedeutender Persönlichkeiten und besonderer Ereignisse der Zeit sowie 28 Autographen von u.a. Napoleon Bonaparte und Jacques Louis David zum Aufruf.

Komplettiert wird die Offerte im Hauptkatalog der Auktion durch eine Bibliothek des 18. sowie des 19. Jahrhunderts und zahlreiche hochwertige Objekte aus den Fachbereichen Skulpturen & Kunsthandwerk, russische Kunst, Asiatika und Juwelen.

Für die in einem separaten Katalog befindliche moderne Kunst wurden zahlreiche Arbeiten namhafter Künstler eingeliefert. Neben zwei Werken von Fernando Botero werden das „Die Kirche von Villetaneuse“ titelbezeichnete Ölgemälde von Maurice Utrillo (Taxe: € 100.000 - € 150.000) und das von der Foundation bestätigte Werk „Venezia“ von Giorgio de Chirico für € 200.000 – € 300.000 angeboten. Darüber hinaus kann die auf zahlreichen Ausstellungen präsentierte Bronze „Rotante primo sezionale n. 4“ von Arnaldo Pomodoro zum Schätzpreis von € 250.000 – € 350.000 erworben werden. Ergänzt wird das Angebot durch Arbeiten von Edgar Degas, Georg Baselitz, Andy Warhol, Zoran Antonio Music, Hermann Nitsch u.v.a.

Darüber hinaus muss das Augenmerk auf die ebenfalls in einem Sonderkatalog vorgestellten drei Majolika-Sammlungen, die insgesamt ca. 125 Keramiken umfassen, gerichtet werden. Exemplarisch soll hier eine große, Francesco Antonio Grue zugeschriebene Deckelvase mit Istoriato-Dekor aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts genannt werden (Taxe: € 60.000 – € 70.000). Zum Verkauf stehen weiterhin eine Sirupkanne aus der Werkstatt des Orazio Pompei, gefertigt in der Mitte des 16. Jahrhunderts mit Darstellung im „Orsini-Colonna-Typ“ für € 30.000 - € 50.000 sowie eine in die gleiche Entstehungszeit zu verortende große, äußerst seltene Erfrischungsschale wohl aus der Werkstatt des Domenico da Venezia (Schätzpreis: € 80.000 – € 100.000).