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Auktion vom 22.09.2006
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Johann Eleazar Zeissig genannt Schenau 1737 Großschönau - 1806 Dresden
DIE BITTENDE MUTTER (LA MÈRE QUI INTERCÈDE) Öl auf Leinwand, 48 x 38 cm Siginiert unten links (auf dem Tuchzipfel): Schenau 1767 Leihgabe: Dieses Gemälde war Leihgabe in Köln, Wallraf-Richartz-Museum, Inv. Nr. Dep. 543 (Inventar 1925); Deutschland, Privatbesitz. Literatur: Original dieses Gemälde ist abgebildet in “Das Kabinett des Sammlers“, Gemälde vom XV bis XVIII Jahrhundert, S.301, 302, 303. Weitere Literatur: W.J. Schmidt, Johann Eleazar Zeissig, gen. Schenau (1737-1806), Phil. Diss. Heidelberg 1926, Abb. 6, S. 37 f., Nr. 57 der Grafiken (zu La crédulité sans réflexion), Nr. 22 der Grafiken (zu La mère qui intercéde); W. Becker, Paris und die deutsche Malerei 1750-1840, München/Passau 1971, S. 21 ff.; H.Th. Schulze Altkappenberg, “Le Voltaire de l’Art“ Johann Georg Wille (1715-1808) und seine Schule in Paris: Studien zur Künstler- und Kunstgeschichte der Aufklärung, (Kunstgeschichte: Form und Interesse, 16), Münster 1987, S.346 f. Vergleiche: G.Zick, Der zerbrochene Krug als Bildmotiv des 18. Jahrhunderts, Wallraf-Richartz-Jahrbuch, 1969, 31, S. 149-204, bei J.B. Greuze findet sich das Motiv der “cruche cassée“ als Einfiguren-Stück 1777 (paris, louvre). Einer ähnlichen Metaphorik bedient sich das frühe Werk “Les Oeufs cassés“ (1756, New York, Metropolitan Museum of Art), wobeiein Korb mit zerbrochenen Eiern das vorgängige erotische Verhältnis zwischen der betrübten Magd und dem jungen Mann andeutet. “La réussite“, vgl. Becker 1971, Abb.3 Schmidt, Johann Eleazar Zeissig-Schenau (1737-1806), Phil. Diss. Heidelberg 1926, S.36 und Anhang I, 1. (6311110)
Verkauft für € 17.000
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